Aktuelles

Ronald Wegwerth wechselt nach Hamburg

Wechsel in der Führung der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg: Der bisherige Geschäftsführer und Pflegedienstleiter Ronald Wegwerth übernimmt zum 1. April eine neue berufliche Aufgabe in Hamburg. Neue Pflegedienstleiterin wird Irina Dick, die Stellvertretung übernimmt Marian Bade.

Die Zeit sei gekommen für eine neue berufliche Herausforderung, sagt Wegwerth. "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge", erklärt der 41-Jährige, der in Barsinghausen aufgewachsen ist. Wegwerth war rund 20 Jahre lang in der Diakonie-Sozialstation in Barsinghausen tätig. Bereits 1998 übernahm der ausgebildete Krankenpfleger die Aufgabe als stellvertretender Pflegedienstleiter, wenig später wurde er Pflegedienstleiter, und seit 2005 ist er außerdem Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH. Die in dieser Zeit stetig gewachsene Sozialstation hat mittlerweile 60 Beschäftigte, die sich um rund 650 Patienten kümmern.

"Ronald Wegwerth hat seine Fachlichkeit und Menschenkenntnis in vorbildlicher Weise eingesetzt. Die gleichbleibend sehr gute Beurteilung der Station durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen ist auch sein Verdienst", sagt Pastor Friedhelm Feldkamp, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Diakonie-Sozialstation. Am Donnerstag ist Wegwerth von den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung offiziell verabschiedet worden.
(HAZ 28.03.2017)

Anna-Forcke-Stift wird zum Hospiz umgebaut

Das Anna-Forcke-Stift ist früher als Schwesternwohnheim der Henriettenstiftung genutzt worden, stand aber seit etwa 1998 leer. Die aus Barsinghausen stammenden Investoren verhandeln seit längerer Zeit über den Kauf des Gebäudes, nun steht die Vertragsunterzeichnung nach ihren Angaben unmittelbar bevor.

Die Idee, ein Hospiz in dem Gebäude einzurichten, ist offenbar nicht neu. "Damit würde eine bereits lange bestehende Vision für die Weiterentwicklung der Arbeit des Vereins für Gemeindediakonie in Erfüllung gehen" kommentiert Joachim Richter, Vorstand des Vereins, die Pläne. Der Vereinsvorsitzende, Pastor Friedhelm Feldkamp, und Richter führen zurzeit Gespräche "mit diakonischen und anderen Fachstellen und Einrichtungen", wie Feldkamp berichtet. "Das geplante Hospiz kann nur im Zusammenspiel mit den anderen Aktiven und dem guten Netzwerk in der ambulanten Versorgung in Barsinghausen erfolgreich gegründet werden", betont Feldkamp. Dazu gehören nach den Worten des Vorsitzenden der Ambulante Hospizdienst Aufgefangen, das Palliativnetzwerk und die Palliativversorgung durch die Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg. Der Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung hätten dem Vorhaben jeweils einstimmig zugestimmt.

Der Verein für Gemeindediakonie Barsinghausen existiert seit 1889 in Barsinghausen. Nach Mitteilung von Feldkamp ist er Träger des Alten- und Pflegeheims Marienstift und unter anderem Gesellschafter der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gGmbH und des Barsinghäuser Petrushofes, einer Einrichtung für seelisch oder psychisch Kranke. Dem Verein gehören als institutionelle Mitglieder die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Barsinghausen, die Stadt Barsinghausen, die Klosterkammer Hannover und der Kirchenkreis Ronnenberg an.

Das im Jugendstil erbaute Anna-Forcke-Stift war 1908 als Wohnheim für alte und kranke Schwestern eröffnet worden und bot Platz für etwa 50 Bewohnerinnen. Das Baudenkmal verfiel in den vergangenen Jahren zusehends. Besonders ein Brand in einem Gebäudeflügel im Frühjahr 2012 hat der Gebäudesubstanz schwer zugesetzt. Das Anwesen stand seit Jahren zum Verkauf, ursprünglich für eine siebenstellige Summe. Im Herbst 2015 hatte es ein Makler für 380?000 Euro angeboten.

Nach Angaben der Investoren sind vor der Kaufvertragsunterzeichnung lediglich noch Details zu klären. Der Umbau werde vermutlich im nächsten Jahr beginnen, teilte die Familie mit. Der an der Bergstraße gelegene untere Teil des großen Hanggrundstücks soll den Plänen zufolge anderweitig genutzt werden.

(Andreas Kannegießer, Calenberger Zeitung)

Diakonie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg zu Gast beim Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch in Berlin

"Der Wert einer Gesellschaft bemisst sich daran, wie sie mit ihren Schwachen umgeht"

Die dreizehnköpfige Gruppe rund um den Geschäftsführer der Diakonie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg, Ronald Wegwerth, war einer Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch gefolgt, die dieser bei seinem letzten Besuch der Einrichtung im vergangenen Sommer ausgesprochen hatte.

Neben Fragen rund um den Parlamentsalltag interessierten sich die Gäste vor allem für das derzeit intensiv diskutierte Gesetzesvorhaben zur Reform der Pflegeberufe, welches noch vor der Sommerpause vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden soll. Vor allem die Frage nach einer gerechten Vergütung stand im Mittelpunkt. So machten die Barsinghäuser mit Nachdruck darauf aufmerksam, dass der Beruf der Altenpflegerin/des Altenpflegers in seinem Ansehen aufgewertet werden müsse, da er nach wie vor finanziell deutlich schlechter gestellt sei als der des Krankenpflegers/der Krankenpflegerin, obwohl die Anforderungen an die Ausübenden aber nicht minder groß seien.

Der Abgeordnete Miersch unterstrich, dass es wichtig sei, gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu bezahlen, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der der demografischen Entwicklung geschuldet ist: "Immer mehr Menschen werden immer älter. Wir haben als Gesellschaft noch keine Antwort darauf gefunden, wie wir mit dieser immensen Herausforderung umgehen wollen. Denn eines ist sicher: Der gesellschaftliche Wandel ist unumstößlich. Der Wert einer Gesellschaft bemisst sich daran, wie sie mit ihren Schwachen umgeht", so Miersch.

Die Gäste berichteten schließlich anschaulich aus der Praxis, dass gut gemeint nicht automatisch gut gemacht sein muss: Hin und wieder beschließt der Gesetzgeber Regelungen, die in der Praxis Fehlanreize setzen können. Die Anregungen der Gruppe nahm Matthias Miersch daher dankbar auf und schlug vor, nach Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II Anfang 2017, zum Erfahrungstausch eine erneute Runde mit den Beteiligten drehen zu wollen.


Fest in der Hans-Böckler-Straße vom Familienzentrum der Petrusgemeinde am 17.06.2016

Geburtstag in der Tagespflege Marienstift am 25.06.2016

Gleich zwei Feste stehen an und wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Begegnungen.


Im fünften Jahr in Folge bereits laden Birgitt Weber-Manthei vom Familienzentrum der Petrusgemeinde und die Gemeindeschwester Frauke Geib zum beliebten WiG-Vorgartenfest in die Hans-Böckler-Straße 21 ein. Es findet statt am Freitag, den 17. Juni, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.

"Unter dem Motto "Groß und Klein in der Nordstadt" ist das Fest eine gute Gelegenheit zur Begegnung für Anwohner, Familien und Senioren. Für Unterhaltung werden die tanzenden Kinder aus der Petruskrippe, die "Minis" vom Kinder- und Jugendzirkus Barsinghausen (Kijuciba) und die Bläser der Deistermusikanten sorgen.

Mit von der Partie sind auch Schüler der Diakonie-Sozialstation, die den Teilnehmern kostenfrei den Blutdruck messen. Zudem werden leckere Stärkungen, wie Kaffee und Kuchen, "Küsters Bratwurst" und kalte Getränke geboten.

Zum 7-jährigen Geburtstag der Tagespflege Marienstift laden wir herzlich ein. Am 25. Juni geht es um 12:00 Uhr in der Schillerstraße 8 in Barsinghausen los. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm, Essen und Trinken in Gesellschaft und ein kleiner Marktplatz.

Um 13:00 Uhr wird ein Erinnerungsbuch der Öffebtlichkeit vorgestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.


Tag der Pflege am 12.05.2016

In der Fußgängerzone in Barsinghausen haben heute in der Mittagszeit über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg, dem Altenpflegezentrum Brigittenstift, dem Alten- und Pflegeheim Marienstift und der Tagespflege Marienstift mit einer außerordentlichen Aktion auf die Situation der Pflege aufmerksam gemacht.


Und das ist Ihnen gelungen. Sie verschenkten eine Rose mit der Banderole "Unsere Pflege - eine runde Sache" und unterstrichen damit ihre Forderung nach einem rundum attraktiven Pflegeberuf. Damit pflegebedürftige und kranke Menschen weiterhin professionell und würdevoll versorgt werden können.

Eingebettet ist diese Aktion in einen deutschlandweiten Aktionstag für die Pflege, an dem auf die Situation des Fachkräftemangels und der Pflege hingewiesen werden soll.


Ronald Wegwerth, Geschäftsführer der Diakonie-Sozialstation sagt: "2016 möchten wir eine positive Botschaft senden: Wir zeigen, wer wir sind und wie stark wir präsent sind. Diakonische Einrichtungen und Dienste sind auch in Barsinghausen vor Ort. Wir sind für Menschen mit Pflegebedarf da. Unsere Angebote sind eine runde Sache. Und weil wir das nur mit mehr Personal leisten können, engagieren wir uns für einen rundum attraktiven Pflegeberuf - von einer besseren Personalausstattung über die vollständige Erstattung tariflicher Gehälter bis zu einer modernen Ausbildung mit neuen Karriereperspektiven." Alle Einrichtungen fungieren auch als Ausbildungsbetriebe für Berufe in der Pflege. "Die vielen jungen Menschen, die die Ausbildung bei uns absolvieren, brauchen auch eine Perspektive", meint Wegwerth.


Diakonie-Sozialstation hat ein Sponsorenauto
am 17.03.2016

22 Unterstützer aus Barsinghausen, Gehrden und Ronnenberg finanzieren Projekt für die nächsten fünf Jahre


Seit Januar ist für die Diakonie-Sozialstation Barsinghausen - Ronnenberg ein neuer siebensitziger Ford Transit unterwegs. Geschäftsführer und Pflegedienstleiter Ronald Wegwerth hat das Auto gestern Abend den Menschen vorgestellt, die es für die nächsten fünf Jahre finanzieren werden. Unternehmer, Geschäftsleute, Handwerker und Ärzte aus Barsinghausen, Gehrden und Ronnenberg sorgen dafür, dass die Diakonie Bürger und Kunden fahren kann.

"Es ist für jene Menschen gedacht, die kaum noch soziale Kontakte haben und sich solche Fahrten nicht leisten können", erläuterte Wegwerth. Notwendige Arztbesuche, zum Beispiel in Hannover, Fahrten ins Theater oder zu Spielen von "Hannover 96 in der 2.Bundesliga" seien nun möglich.


"Für viele ist die Fahrt mit der Taxe zu teuer und den Zug können sie aus gesundheitlichen Gründen nicht nutzen. Oft sind sie auch auf eine Begleitperson angwiesen", ergänzte Wegwerth. Nun könnten sie am Leben teilhaben, zum Beispiel am Seniorenfrühstück in der Petrusgemeinde, das am jeweils letzten Dienstag im Monat angeboten wird. Die Diakonie habe schon vor zehn Jahren versucht, Hilfsbedürftigen dieses Angebot zu unterbreiten. Doch damals sei die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen, nicht sehr groß gewesen. Die Idee des Sponsorenautos - Unterstützer werden auf dem Fahrzeug genannt - gibt es seit Langem. "Wäre es nicht für die Diakonie gewesen, hätten wir es nicht mitgemacht", waren sich die Sponsoren einig. (Jörg Rocktäschel, Calenberger Zeitung)

2. Diakoniemesse informiert über die Vielfalt und Angebote der verschiedenen Einrichtungen
am 26.02.2016

Hunderte von Besuchern informierten sich heute im Marienstift / "Diakonie hat Menschen und ihre Lebenslagen im Blick"


Zusammen mit Antje Marklein, Superintendentin vom Kirchenkreis Ronnenberg, eröffnete heute Friedhelm Feldkamp, Pastor der Petruskirche und Aufsichtsratsvorsitzender des Vereins für Gemeinde-Diakonie, die zweite Diakoniemesse. In den Fokus der zahlreichen Besucher im Marienstift rückte dabei insbesondere die ganze Vielfalt der an die Diakonie angegliederten Einrichtungen. An Ständen, in intensiven Gesprächen und anhand von Informationsmaterial präsentierten sich der Verein für Gemeindediakonie als Träger des Marienstifts, die Tagespflege, die Diakonie Sozialstation, der Petrushof, Die Gemeindeschwester Frauke Geib, das "Böckler", das Brigittenstift, der ambulante Hospizdienst "Aufgefangen" sowie die Diakonie Himmelsthür in der Rehrbrinkstraße.

Neben den Informationen rund um die unterschiedlichen Pflegeformen und die facettenreichen Angebote der einzelnen kirchlichen Einrichtungen gab es genügend Raum, um sich bei Kaffee und Kuchen und einem leckeren Happen vom reichhaltigen Büffet persönlich auszutauschen. Daneben standen aber auch die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im diakonischen Bereich im Mittelpunkt. Pastor Feldkamp erinnerte daran, dass die tätige Nächstenliebe und somit auch Diakonie ohne die ehrenamtliche Mitarbeit kaum bis gar nicht funktioniere. Diese Arbeit stehe eben nicht für sich genommen da, sondern habe die Menschen in Barsinghausen und ihre Lebenslagen und Nöte sehr genau im Blick. Die heutige Messe sei daher auch eine gute Gelegenheit, nachhaltiges christliches Engagement und verschiedene Praxisbeispiele an einem Ort kennen zu lernen, so Feldkamp. Abgerundet wurde die rund vierstündige Veranstaltung mit einem Vortrag über Altersdepression der Dozentin, Bettina Greb-Kohlstedt. (Stefan Tatge, Deister-Echo)

Diakoniemesse am 26.02.2016

Die Diakonie Barsinghausen präsentiert sich und ihre Angebote auf der Diakoniemesse am Freitag, den 26.02.2016 von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr im Alten- und Pflegeheim Marienstift, Schillerstraße 1 in Barsinghausen.

Um 14.00 Uhr wird die Messe durch den Vereinsvorsitzenden Herrn Pastor Feldkamp eröffnet. Es gibt auf der Messe zahlreiche Informationsstände und die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Außerdem wird Kaffee und Kuchen angeboten.

Um 16.00 Uhr gibt es einen Vortrag von Frau Bettina Greb-Kohlstedt zum Thema "Altersdepression". Der Vortrag informiert über verschiedene Aspekte der Depression im Alter, die häufig im Alter ebenso wie in der Jugend besonders schwerwiegend verläuft.

Personalmangel behindert das Wachstum - Abgeordneter Matthias Miersch besucht Diakonie Sozialstation 30.07.2015

Die Probleme bestehen, obwohl die Sozialstation nach Tarif bezahlt - und damit deutlich besser als viele private Pflegedienste. In anderen Bundesländern sei das Lohnniveau im Pflegebereich höher. das wirke sich aus, hieß es.

"Wir müssen die Attraktivität und die Akzeptanz des Pflegeberufes steigern", sagte Miersch. Es handelt sich um eine der zentralen Herausforderungen für die Gesellschaft, wie zukünftig der Gesundheits- und Pflegebereich organisiert werde, meinte der Sozialdemokrat. "Die Politik muss für die Rahmenbedingungen sorgen". nach dem Gespräch mit Vertretern der Diakonie und des Kirchenkreises besichtigte Miersch gestern Mittag noch den Barsinghäuser Petrushof, eine Wohn- und Betreuungseinrichtung für seelisch Kranke.
(Andreas Kannegießer, Redaktion Calenberger Zeitung)

Flachsbarth hinter der Kasse 26.06.2015

Die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth war heute nicht nur zu Besuch im E-Center Cramer in Empelde. Für den guten Zweck setzte sich Flachsbarth hinter die Kasse und bediente die Kunden.

Die Spendenaktion kommt nun der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen/Ronnenberg und dem Ambulanten Hospizdienst zugute. "Das Geld wird für die Palliativgruppe der Diakonie verwendet", erklärte Roland Wegwerth von der Diakonie. Hier arbeiten verschiedene Menschen zusammen und begleiten andere auf ihrem Sterbeweg. "Niemand möchte alleine sterben. 95 Prozent wünschen sich in den eigenen vier Wänden dahin zu scheiden. Das ermöglichen wir dank der Schulung von Maria Bernarding vom Hospizdienst", berichtete Frauke Geib von der Diakonie.

Flachsbarth hat sich für das E-Center entschieden, da die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und der Diakonie-Sozialstation vorbildlich funktioniert."Ich möchte mit meiner Spende insbesondere die Palliativgruppe und den Hospizdienst unterstützen", teilte Flachsbarth mit. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 385 Euro konnte die Parlamentarische Staatssekretärin in 30 Minuten einnehmen. Eine zusätzliche Aufrundung machte 500 Euro für die Diakonie-Sozialstation und dem Hospizdienst. "Wir sind sehr dankbar. Uns zeigt das, dass unsere Arbeit wichtig ist und geschätzt wird", freute sich Wegwerth.

(CON 26.06.2015)

Hilfe für Schwerstkranke im Palliativ-Netz-Deister 08.06.2015

Das neu gegründete Palliativ-Netz-Deister hat erstmals eine Zusatzqualifikation für Pflegekräfte organisiert. Derzeit werden zwölf Pflegekräfte zur Palliativ-Pflege-Fachkraft ausgebildet - eine Zusatzausbildung, die auf die besonderen Ansprüche in der Versorgung Schwerstkranker eingeht. Ein halbes Jahr dauert die Ausbildung. Sie beinhaltet unter anderem ein Praktikum bei einem zugelassenen Palliativ-Versorger und endet in diesem Monat mit einem Praktikum.

"Es besteht ein enormer Bedarf an ausgebildeten Palliativ-Pflegekräften", sagt Dr. Carsten Rädisch, durch dessen Engagement das Palliativ-Netz-Deister entstanden ist. Dem Verein in Gründung gehört neben den Pflegediensten der Diakonie-Sozialstation, A.u.S. und Advoco auch Hausärztin Jitka Ostermann an. Ronald Wegwerth von der Diakonie-Sozialstation, Tina Niederstraßer von A.u.S.und Berit Gödecke von Advoco werden gemeinsam mit Dr. Carsten Rädisch das Vorstand des künftigen Vereins bilden.

Viele schwerstkranke Menschen in der Deisterregion seien bisher nur von Palliativ-Diensten aus Hannover versorgt worden. "Da ist eine wirklich schnelle Behandlung innerhalb weniger Stunden allein schon wegen der Entfernung kaum möglich", sagte Rädisch. Dabei seien es oft nur kleine Veränderungen in der Behandlung, die den Patienten das Leben erleichterten. "Wenn ein Mensch nicht mehr schlucken kann, muss die Medikamentengabe zum Beispiel durch eine Ampulle erfolgen", erklärte Rädisch. Wichtig sei es, dass Pflegekräfte und Ärzte eng zusammen arbeiteten. "Auch müssen viele Patienten und Angehörige oft erst informiert werden, dass die spezielle Behandlung von der Krankenkasse übernommen wird", so Rädisch. Jeder Arzt dürfe die Palliativ-Behandlung verschreiben, wenn der Patient wegen starker Schmerzen am Lebensende eine besondere Pflege und Hilfe benötige.

Im Oktober will der Verein einen weiteren Qualifikationskurs organisieren. Informationen zu dem Palliativ-Netz-Deister und den Qualifizierungskursen gibt es unter 05105/81091.

(CON 08.06.2015)

Pflegehilfsmittel für den ganz persönlichen Bedarf anfordern 11.05.2015 

Diakonie-Sozialstation, Rosen-Apotheke und Stadt-Apotheke Gehrden beraten Patienten mit jeder Pflegestufe kostenfrei

Die Versorgung von Patienten mit Pflegehilfsmittel sei leider etwas holzschnittartig gestaltet, meinen der Geschäftführer der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg, Ronald Wegwerth, sowie die Inhaber der Rosen-Apotheke in Barsinghausen und der Stadt-Apotheke Gehrden, Harald Klöber und Wilko Struckmann.

Gängige Praxis sei, dass Menschen die von der Pflegekasse in einer Pflegestufe erfasst seien monatlich ein Paket im Wert von 40 Euro mit Pflegehilfsmitteln, wie Bettschutzeinlagen, Hand- und Mundschutz, Schutzschürzen und Desinfektionsmitteln zugesandt bekämen. Dabei würde allerdings nicht der wirkliche und persönliche Bedarf berücksichtigt, meinen die drei Gesundheitsfachleute. Aus diesem Grund habe man nun eine Initiative und das Verteilen von Informationsflyern gestartet, um die Patienten darauf hinzuweisen, dass der Bezug der Mittel auch ganz individuell gestaltet werden kann.

Die zwei Apotheken und die Sozialstation in der Kirchstraße wollen vor diesem Hintergrund helfen und beraten. So können direkt vor Ort das Stellen der entsprechenden Anträge und die Abrechnung mit den Pflegekassen übernommen werden. "Der Vorteil ist, dass die Patienten auf diesem Weg die Pflegehilfsmittel ordern können, die sie auch wirklich benötigen", sagt Wilko Struckmann. Pro Jahr ließen sich so bis zu 480 Euro einsparen.

(Deister Echo 11.05.2015)



Qualitätsprüfung 06.05.2015

Qualität ist uns wichtig. Die Qualitätsüberprüfung unseres ambulanten Pflegedienstes erbrachte im Transparenzbericht ausgezeichnete Ergebnisse.




Diakoniemesse 27.02.2015

Auf der Diakoniemesse im Marienstift am 27.Februar 2015 hatten wir die Gelegenheit unsere Angebote und unseren Service als Diakonie- Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gGmbH ausführlich darzustellen.

Zahlreiche Besucher waren bei der Messe zu Gast und besuchten neben unserem Stand auch die zahlreichen weiteren Informationsstände unserer Partnerorganisationen innerhalb des Diakoniewerkes.


Jobangebote per Luftballon 31.12.2014

Mit einer bunten Kampagne beendet die Diakonie Sozialstation 2014 und startet hoffnungsvoll in das neue Jahr.

Die Mitarbeiter ließen am Mittag 200 Luftballons, die mit Postkarten versehen waren, in den Himmel steigen. Auf den Postkarten wirbt die Diakonie-Sozialstation für mehrere Arbeits- und Ausbildungsplätze.

"Wir suchen dringend Verstärkung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege", sagte Arne Marquardt, neben Ronald Wegwerth ebenfalls Geschäftsführer der Diakobie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg. Außerdem werden für August 2015 fünf Ausbildungsplätze angeboten. "Die Idee zu dieser Aktion ist gemeinsam entstanden und wir hoffen, dass wir auf diesem Weg Erfolg haben2, so Marquardt.(CON 31.12.2014)

Patientenverfügung kostenlos verfügbar 26.01.2012

Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung in Ihrer Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gGmbH.

Gern denkt niemand darüber nach. Jedoch kann es jedem passieren, dass er am Ende seines Lebens hilflos wird und als Pflegefall endet.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" gestehen knapp sechs von zehn Deutschen (58,7%), sich darüber noch keine Gedanken gemacht zu haben. Viele hoffen davor bewahrt zu werden. Nur jeder Vierte hat ein Patiententestament gemacht. Bei den Über-Siebzig-Jährigen waren es immerhin 41,6%.

Das Patiententestament ist eine Verfügung, die den Arzt anweist, bestimmte medizinische Schritte zu unternehmen oder zu unterlassen, falls der Patient selber nicht mehr in der Lage ist, über wichtige medizinische Schritte zu entscheiden. Niemand von uns kennt den Zeitpunkt, ab dem ein selbstständiges Leben nicht mehr möglich ist. ein Verkehrsunfall oder z.B. ein Schlaganfall können ganz plötzlich - auch bei jüngeren Menschen - dafür sorgen, dass eine eigene Entscheidung nicht mehr möglich ist.

Deshalb sollte man auf eine solche Situation vorbereitet sein. Nur so können Sie Vorsorge treffen, dass Ihre Wünsche berücksichtigt werden. Mit einer Patientenverfügung kann schon der gesunde Mensch für diesen Fall festlegen, dass er sein Leben ohne überflüssige Maßnahmen, die das Sterben und Leiden verlängern, beenden möchte.

Der zweite Preis geht nach Barsinghausen 30.10.2010


Die Diakonie- und Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg ist am 30.Oktober 2010 im Herzogschloss Celle für die vorbildlichste Hospizarbeit in Niedersachsen im Bereich Erwachsene ausgezeichnet worden.

Der erste Preis der Hospiz-Stiftung Niedersachsen insgesamt ging an die Ambulante Kinderkrankenpflege "Krank und Klein - bleib daheim"-GmbH nach Sulingen.


In Anwesenheit der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, erhielten der Leiter der Diakoniestation, Ronald Wegwerth, und die Koordinatorin der Palliativarbeit, Frauke Geib, die Urkunde und einen Scheck über 2000 Euro von Laudatorin Edith Sedding, der Vorsitzenden des Landesverbands Niedersachsen privater Anbieter sozialer Dienste.

Die Diakoniestation habe innerhalb ihrer Strukturen im letzten Jahr eine Palliativgruppe etabliert, so die Laudatorin. Besonders hervorgehoben wurde das gute Miteinander der Hospizkoordinatorin mit ihren 13 ehrenamtlichen Helfern einerseits sowie den beruflich Pflegenden aus Kranken- und Altenpflege andererseits. Das mache die Schwelle sehr niedrig, den Hospizdienst hinzuziehen. Die ehrenamtlichen Hospizhelfer werden von den Mitarbeitern der Diakoniestation als Bereicherung angesehen, die es ermögliche, gemeinsam und sensibel mit Patienten und Angehörigen an das Angebot heranzugehen.

Der Niedersächsische Hospizpreis zur Förderung der Hospizkultur und Palliativkompetenz wird alle drei Jahre von der Hospiz Stiftung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium des Landes Niedersachsen verliehen.

Der Hospizpreis wurde gestiftet, um auf das bürgerschaftliche Engagement der Hospizvereine, -initiativen und stationären Hospize aufmerksam machen und deren ehrenamtliche Arbeit würdigen.

Weiterhin sollen Einrichtungen gewürdigt werden, die sich für die Vernetzung mit den Hospiz- und Palliativstrukturen in Niedersachsen in besonderer Weise einsetzen.

Erstmals wurde dieser Preis 2007 vergeben. Weitere Informationen hierzu unter hospiz-stiftung-niedersachsen.de